AGB

  1. Ärztliche Verordnung

Für Ihre Therapie benötigen Sie eine ärztliche Verordnung. Von einer ärztlichen Verordnung kann nur Abstand genommen werden, wenn Sie die Behandlung ausschließlich zur Prävention in Anspruch nehmen.

  1. Chefärztliche Genehmigung Ihres Krankenversicherungsträgers

Ihr Krankenversicherungsträger übernimmt einen Teil der Behandlungskosten. Dazu benötigen Sie eine Bestätigung der ärztlichen Verordnung durch die chefärztliche Abteilung Ihrer zuständigen Krankenversicherung. Damit bewilligt der Krankenversicherungsträger die Rückerstattung der anteiligen Kosten nach erfolgter Durchführung der Behandlung.

  1. Befunde

Eine fachgerechte Behandlung erfordert eine ausführliche Erstbegutachtung. Dabei ist Ihre Physiotherapeutin auf Ihre Mithilfe angewiesen. Daher werden Sie gebeten, zum ersten Termin alle relevanten Befunde mitzubringen.

  1. Ihre Behandlung

Die Leistung Ihrer Physiotherapeutin setzt sich zusammen aus allen unmittelbar für Sie erbrachten Maßnahmen wie insbesondere:

  • persönliche individuelle Behandlung einschließlich Befunderhebung und Beratung
  • behandlungsbezogene Administration und Dokumentation
  • für die Behandlung notwendige Vor- und Nachbereitung wie z.B.: Herstellung, Anpassung und Bereitstellen von Therapiematerial
  • Verfassen von individuellen Befunden zur Vorlage bei diversen Stellen wie Krankenversicherungsträgern, behandelndem Arzt, sowie privaten Versicherungsträgern. Mit Ihrer Unterschrift im Anschluss an eine Behandlungssitzung bestätigen Sie die Inanspruchnahme der Behandlung.
  1. Persönliche Einzelbetreuung

Ihre Physiotherapeutin steht für die Dauer der Behandlung ausschließlich Ihnen zur Verfügung. Sie ist Ihre Ansprechpartnerin in organisatorischen und fachlichen Fragen der Behandlung. Mit ihr vereinbaren Sie Ihr Behandlungsziel, Maßnahmen der Behandlung, Termine, Dauer und Frequenz, sowie die Kosten der Behandlung.

Alle Informationen, die Sie Ihrer Physiotherapeutin geben unterliegen der absoluten Verschwiegenheitspflicht. Sollte sich eine Informationsweitergabe aus medizinisch-therapeutischen Gründen als sinnvoll erweisen, wird sich Ihre Physiotherapeutin mit Ihnen darüber beraten. Dasselbe gilt für die aus gesetzlichen Gründen verpflichtende Dokumentation.

  1. Was ist Ihr Anteil an einer erfolgreichen Behandlung?

Ihre Physiotherapeutin ist ein Begleiter auf Ihrem ganz persönlichen Weg der Therapie und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Im Rahmen der Erstbegutachtung werden Behandlungsziel und –maßnahmen besprochen und vereinbart. Eine erfolgreiche Behandlung setzt voraus, dass Sie Ihrer Physiotherapeutin Auskunft geben über Ihren Gesundheitszustand, sowie bisher vorgenommene Untersuchungen und Behandlungen. Ihre Physiotherapeutin unterstützt Sie dabei durch gezielte Fragestellungen.

Zur Erreichung des bestmöglichen Behandlungserfolges ist dabei Ihre Mithilfe unentbehrlich. Mithilfe kann bedeuten, bestimmte Handlungsanleitungen zu befolgen, erlernte Übungen zu wiederholen oder gewisse Handlungen zu unterlassen.

Hat Ihre Physiotherapeutin den Eindruck, dass der Behandlungserfolg z.B. mangels Ihrer Mithilfe nicht erreichbar erscheint, wird sie Sie darauf ansprechen und versuchen, eine Lösung anzubieten.

Ebenso bitten wir Sie um Beobachtung und Rückmeldung ihrer Beschwerden.

  1. Ihr Termin

Sollte sich der Beginn Ihrer Behandlung seitens der Physiotherapeutin unvorhergesehen um ein paar Minuten verspäten, so wird diese Zeit an Ihre Therapiezeit angehängt, und somit die vereinbarte Behandlungsdauer eingehalten.

Verzögert sich der Beginn der Therapieeinheit durch ein Zuspätkommen Ihrerseits, so kann die verlorengegangene Behandlungszeit nicht an die Behandlung angehängt werden. Die Behandlungskosten sind in diesem Falle in Höhe der vereinbarten Therapiezeit zu begleichen.

  1. Verrechnung der Behandlungskosten/Rückerstattung

Sie begleichen die Behandlungskosten am Ende jeder Behandlungseinheit mit Ihrer behandelnden Physiotherapeutin als Wahltherapeutin.

Am Ende der Behandlung(-sserie) erhalten Sie eine Honorarnote, die sie gemeinsam mit der bewilligten Verordnung bei Ihrem zuständigen Krankenversicherungsträger einreichen und um Überweisung auf ein von Ihnen angegebenes Konto oder um Postanweisung ersuchen.

  1. Zahlungsmodus

Geraten Sie mit der vereinbarten Zahlungsmodalität in Verzug, behält sich Ihre Physiotherapeutin das Recht vor, Verzugszinsen in der gesetzlich zulässigen Höhe von 4% in Rechnung zu stellen.

  1. Wie sagen Sie einen vereinbarten Behandlungstermin ab?

Können Sie einen vereinbarten Behandlungstermin nicht wahrnehmen, werden Sie ersucht, dies unverzüglich – spätestens aber 24 Stunden – vor dem vereinbarten Termin – Ihrer Physiotherapeutin mitzuteilen. Andernfalls behält sich Ihre Physiotherapeutin das Recht vor, den nicht wahrgenommenen Termin in der Höhe jener Kosten, die Sie auch bei durchgeführter Behandlung zu zahlen gehabt hätten, in Rechnung zu stellen. Diese Kosten können nicht beim Krankenversicherungsträger geltend gemacht werden.

  1. Wann endet die Behandlung?

Die ärztliche Verordnung begrenzt den Umfang der Behandlung. Sollte die Behandlung darüber hinaus notwendig sein, benötigen Sie eine neue chefärztlich bewilligte ärztliche Verordnung.

Die Behandlung endet üblicherweise im Einvernehmen zwischen Ihnen und Ihrer Physiotherapeutin. Sowohl Ihnen als auch Ihrer Physiotherapeutin steht es darüber hinaus frei, die Behandlung jederzeit und ohne Angabe von Gründen abzubrechen.

Bei vorzeitiger Beendigung gelangen jene Behandlungssitzungen zur Verrechnung, die Sie tatsächlich in Anspruch genommen haben. Eine Ausnahme stellen nicht rechtzeitig abgesagte Termine dar (siehe dazu oben).

  1. Wertgegenstände

Wir übernehmen keine Haftung für abhanden gekommene Garderobe und Wertgegenstände.